Heilverfahren

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In meiner Praxis setzte ich eine ganze Reihe unter­schied­licher Heil­ver­fahren ein.
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Immuntherapie mit GC-MAF

GC-MAF ist eine im menschlichen Körper natürlich vorkommende Substanz die Fresszellen aktiviert. Deren Aufgabe ist es Tumore aufzufinden und zu eliminieren.

Biologischer Hintergrund

Fresszellen (Makrophagen) des Immunsystems durchwandern jedes Gewebe des Körpers, um tote, virusbeladene oder tumoröse Zellen zu eliminieren. Sie nehmen die Zellen dazu in sich auf und zeigen deren Oberflächenstrukturen dem Immunsystem und aktivieren es dadurch. Wenn dies erfolgreich ist, greifen Immunzellen spezifisch krankhafte Zellen an und zerstören sie. Allerdings müssen die Fresszellen dazu aktiviert werden. Das geschieht durch eine körpereigene Substanz, die als GC-MAF bezeichnet wird. Diese Abkürzung steht für gruppenspezifischer makrophagenaktivierender Faktor. Im Körper muss dazu das GC-MAF aus einem Vitamin D bindenden Molekül (DBP) hergestellt werden. Tumorzellen sind allerdings in der Lage durch Ausschüttung des Enzyms Nagalase dieses Molekül durch Abspaltung einer Molekülgruppe unwirksam zu machen. Dadurch entsteht zu wenig GC-MAF im Körper, um die Fresszellen zu aktivieren und der Tumor kann ungehindert wachsen.

Im gesunden Organismus:

GC-MAF im gesunden Organismus

Vom Molekül DBP spalten körpereigene Enyzme D-Galactose und Sialinsäure ab. Dadurch entsteht das aktive Molekül GC-MAF.

Beim Krebspatienten:

GC-MAF im Organismus eines Krebspatienten

Vom Molekül DBP spaltet das Krebsenzym Nagalase die Molekülgruppe schon vor dem N-Acetylgalactosamin ab. Dadurch entsteht das unwirksame Threonin.

Historische Entwicklung

Prof. Yamamoto führte in den 90er Jahren mehrere erfolgreiche Versuche mit GC-MAF durch. So entwickelten Tumormäuse ohne GC-MAF zu über 90% Tumoren, mit GC-MAF zu 0%! (Journal of Immunology 1993). Insgesamt wurden 46 erfolgreiche Patienten-Studien mit dem Immunaktivator veröffentlicht. Allerdings ereilte die Substanz das Schicksal anderer natürlicher Stoffe. Durch die Nicht-Patentierbarkeit gibt es kein wirtschaftliches Interesse der Pharmaindustrie und die Therapie kommt nicht zur allgemeinen Anwendung.

GC-MAF ist nicht gleich GC-MAF

Leider litt durch das mangelnde öffentliche Interesse und fehlende Kontrolle auch die Qualität der angebotenen Substanzen. Oral verabreichtes GC-MAF, wird im Verdauungstrakt zerlegt und ist damit unwirksam. Auch GC-MAF Präparate, die tiefgefroren werden, sind biologisch inaktiv. Eine subkutane Verabreichung, also eine Injektion unter die Haut, scheint ebenfalls die Wirksamkeit zu beeinträchtigen. Erfreulicherweise ist es aber einem Hamburger Labor (Metavectum) gelungen ein hochwirksames, intravenös verabreichbares GC-MAF zu entwickeln, das ich in meiner Praxis in einer vierfach höheren Dosierung als bei früheren Zubereitungen, einsetze.

Wie erfolgt die Anwendung?

GC-MAFs sollte intravenös verabreicht und zwei Mal wöchentlich, insgesamt zehn Mal gegeben werden. Mit Nebenwirkungen ist nicht zu rechnen.

Indikationen

GC-MAF wird bei soliden Tumoren, also Krebs von Brust, Prostata, Lunge, Darm, Haut, Eierstöcke, Gehirn, Leber, Magen, Gebärmutter, Hals-Nasen-Ohren usw. eingesetzt. Außerdem gibt es Hinweise auf Wirksamkeit bei Autismus und Alzheimer.