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Erschöpfung, CFS, Schwäche

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Patienten erschöpft fühlen. Entscheidend ist, die richtige Diagnose zu stellen und die Ursachen der Erschöpfung zu finden. Dann lässt sich zielgenau und effektiv therapieren.

Mögliche Gründe für Erschöpfung und CFS können sein:

  • Unerkannter Virusinfekt? → Immunsystem stärken, Erreger angreifen
  • Mineral- und Vitalstoffdefizite? → Defizite ausgleichen
  • Hormone in Unordnung? → Natürliche Hormonbalance
  • Energieblockaden? → mit Akupunktur Blockaden lösen
  • Innere Konflikte? → In Hypnose Konflikte erkennen und auflösen

Unerkannter Virusinfekt

Typische Symptome von CFS-Patienten sind Halsschmerzen, empfindliche Lymphknoten und ein grippales Gefühl. Das sind Symptome, die auch typischerweise bei chronischen Virusinfekten vorhanden sind.  Ich glaube, dass viele Patienten mit Erschöpfung unter einer Infektion mit bekannten, manchmal aber auch unbekannten Viren leiden. Zu den bekanntesten gehört sicher das EBV (Ebstein-Barr-Virus).  Es ist bekannt dafür, dass es chronische Erschöpfungen oder CFS verursachen kann. Bei Immununtersuchungen von erschöpften Patienten finde ich oft indirekte Hinweise für eine latente Infektion: Verschiebungen von Abwehrzellen oder eine Erhöhung inflammtorischer Zytokine, das sind Botenstoffe, die Entzündungen vermitteln. Doch wie lassen sich Virusinfekte bekämpfen?

Da es nur antivirale Medikamente gegen Herpesinfektionen gibt, ist die Stimulierung des Immunsystems eine wichtige Maßnahme. Die wichtigste immunstimulierende Substanz ist dabei der Thymus-Milzgesamtextrakt.  Bei besonders hartnäckigen Fällen kommt die Aktive Fiebertherapie zum Einsatz. Aber auch Vitamin C spielt eine wichtige Rolle. Bei einer Dosierung über 10g pro Infusion entsteht in der Zelle Wasserstoffsuperoxid. Das hat vermutlich eine intrazelluläre, antivirale Wirkung. Durch eine Kombination mit verschiedenen Substanzen, die ich als Immuninfusion bezeichne, erhöhe ich die Wirksamkeit von Vitamin C.

Mineral- und Vitalstoffdefizite

Neben einem Immunprofil ist es auch wichtig, Nährstoffdefizite zu erkennen. Gerade Patienten mit Erschöpfung oder CFS haben häufig Mängel an Vitamin D, Selen, Coenzym Q10, Zink und Glutathion. Es ist entscheidend, diese Defizite auszugleichen. In der Regel geschieht das mit oralen Substanzen, bei schweren Defiziten kann aber auch eine intravenöse Therapie angezeigt sein.

Hormonstörungen

Mit Labortests können auch Verschiebungen in der Hormonachse erkannt werden. Auch ein niedriger Cortisol- oder Serotoninspiegel können zu Erschöpfung führen, genauso wie eine verringerte Produktion der so genannten Geschlechtshormone DHEA, Testosteron oder Progesteron. Mittlerweile stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Hormone natürlich auszugleichen oder deren Produktion anzuregen. Auch Defizite von Schilddrüsenhormonen werden oft unzureichend erkannt. Während üblicherweise nur T4 (Thyroxin) substituiert wird, haben erschöpfte Patienten manchmal auch einen Mangel an T3 (Trijodthyronin), der bisher aber meist weder erkannt noch ausgeglichen wird.

Energieblockaden

Aus der Sicht der TCM beruhen verschiedene Erschöpfungssyndrome auf Probleme des Körpers in der Energieverteilung, -produktion, -aufnahme oder –umwandlung. Wie Akupunktur wirkt, ist noch weitgehend unklar. Wir stellen uns aber vor, dass das Stechen von bestimmten Punkten spezifisch Energie verteilen, umleiten oder deren Aufnahme oder Produktion verbessern kann. Die Wirksamkeit der Akupunktur ist mittlerweile durch große Studien gesichert.

Innere Konflikte

Innere, oft unerkannte Konflikte können eine Reihe von - auch körperlichen - Veränderungen bedingen. Gerade bei Erschöpfung oder CFS haben sich Methoden bewährt, die über die Seele und das Bewusstsein des Menschen Einfluss nehmen. Sowohl Homöopathie, als auch die Arbeit mit Visualisierungen in Hypnose (Skulpturenvisualisierung (PDF)) haben sich in meiner Praxis außerordentlich bewährt.